May 4th, 2008 by matthias
Es müssen aktualisiert werden:
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May 4th, 2008 by matthias
Daran dass man vorher von einem USB-Massenspeicher-Gerät gebootet hat oder versucht hat zu booten. Dieses wurde als Festplatte angesprochen und brachte den Vorgang zum Booten von Festplatten im BIOS vermutlich durcheinander. Lösung: USB-Massenspeicher-Gerät entfernen, Computer neu starten und einmalig »Removable Devices« als temporäres Bootdevice (über F12) wählen. Danach kann man wieder wie gewohnt von der internen Festplatte als erstem Bootdevice booten.
Das Problem tritt auch auf wenn man versucht hat von einem CDROM-Laufwerk zu booten. Behebung: System starten, »Harddisk« als temporäres Bootdevice (über F12) wählen. Danach kann man wieder wie gewohnt von der internen Festplatte als erstem Bootdevice booten.
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May 2nd, 2008 by matthias
Die zu ladenden Kernel-Module sind:
/lib/modules/2.6.15-1-686/thinkpad/rtcmosram.ko
/lib/modules/2.6.15-1-686/thinkpad/smapi.ko
/lib/modules/2.6.15-1-686/thinkpad/superio.ko
/lib/modules/2.6.15-1-686/thinkpad/thinkpad.ko
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May 2nd, 2008 by matthias
Im betreffenden Debian-System lief apmd als folgendes Kommando:
-
/usr/sbin/apmd -P /etc/apm/apmd_proxy –proxy-timeout 30
Also ist /etc/apm/apmd_proxy der »APM-Proxy«: das Script das man anpassen muss um auf bevorstehende APM-Ereignisse reagieren zu können. Dessen Standard-Version auf Debian-Systemen führt alle Scripts in /etc/apm/event.d/ aus wenn ein APM-Ereignis auftritt. Außerdem werden die Scripts in /etc/apm/suspend.d/ ausgeführt wenn das Ereignis »Suspend« oder »Standby« auftritt, und die Scripts in /etc/apm/resume.d/ beim Ereignis »Resume«. Die Scripts in diesen Verzeichnissen werden mit denselben Argumenten wie /etc/apm/apmd_proxy aufgerufen, siehe dort für die Dokumentation.
Zum Debugging starte man apmd als »/usr/sbin/apmd -P /etc/apm/apmd_proxy –proxy-timeout 30 -v 7« und lese die Debug-Meldungen in /var/log/syslog. Wichtig: damit selbst erstellte Scripts auch ausgeführt werden müssen sie die Berechtigungen 755 haben (ausführbar!).
Während mit »apm -s« das System in Suspend-to-RAM versetzt werden kann während eine WLAN-Karte betrieben wird ist das mit der Tastenkombination Fn+F4 nicht möglich. Diese wird also evtl. bereits vom BIOS in einen Aufruf von entweder Standby oder Suspend umgesetzt. Interessanterweise erzeugt der Standby-Modus den man über Fn+F3 aktiviert kein APM-Ereignis (es kann also auch kein apm_proxy ausgeführt werden), während »apm -S« das tut. Wenn man mit »Fn+F4« ein Suspend des Systems bewirkt entsteht auch das passende APM-Ereignis; wenn allerdings das BIOS (?) vorher erkennt dass noch eine PCMCIA-Karte eingesetzt ist geht das System nur in den Standby-Modus und es wird überhaupt kein APM-Ereignis generiert. Es ist also nicht möglich dass der APM-Daemon über ein Drücken von Fn+F4 informiert wird unabhängig davon ob eine PCMCIA-Karte eingesteckt ist.
Die einfachste Lösung ist daher: man lege »apm -s« als Kommando beim Betätigen der ThinkPad-Taste fest und überklebe das Suspend-Symbol auf der Taste F4. Dazu editiert man /etc/tpbrc, killt den tpb-Prozess und startet ihn neu (»tpb -d &« als der Benutzer der X laufen hat).
Nach Resume von »apm -s« funktioniert die WLAN-Karte manchmal sofort weiter, dies ist jedoch nicht zuverlässig. Es sollte ein Script verwendet werden das sich die richtige WLAN-Verbindung automatisch wieder sucht.
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April 30th, 2008 by matthias
Man stelle dazu im BIOS die folgende Boot-Reihenfolge ein:
1. Removable Device
2. IBA 4.0.22 Slot 0240
3. CD-ROM
4. Hard Drive
Es funktioniert nicht wenn man die ersten beiden Einträge vertauscht. Außerdem muss man USB-Support im BIOS einschalten.
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April 30th, 2008 by matthias
Nach www.thinkwiki.org/wiki/S3_SuperSavage_IX/C : »Works without trouble, even as Dualhead with xinerama. For switching on/off use s3switch (also works for TVout).«. Siehe auch www.thinkwiki.org/wiki/S3switch .
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April 30th, 2008 by matthias
Notwendig z.B. für Google Earth und die 3D-Darstellung in Acrobat Reader. Nach
»lspci« ist der Grafikchip: »S3 Inc. SuperSavage IX/C SDR (rev 05)«. Man braucht also den Treiber
»savage«. Dieser unterstützt bereits hardwarebeschleunigte 3D-Grafik ( www.thinkwiki.org/wiki/S3_SuperSavage_IX/C ). Konfiguration in xorg.conf dazu:
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Section "Device"
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Identifier "Standardgrafikkarte"
-
Driver "savage"
-
BusID "PCI:1:0:0"
-
Option "Accel" "True"
-
# Option "AccelMethod" "exa" # removed as it causes slow 2D;
-
-
Option "HWCursor" "True"
-
Option "AGPMode" "4"
-
Option "DynamicClocks" "True"
-
Option "BackingStore" "True
-
EndSection
-
Durch den Bug 393266 in »xserver-xorg-video-savage 1:2.1.2-1« (siehe bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=393266 ) funktioniert hardwarebeschleunigte 3D-Grafik nicht in dieser Version. Man downgrade. Leider werden alte Versionen von Paketen gelöscht wenn eine neue Version innerhalb derselben Debian-Distribution ist. Also muss man Debian Snapshot verwenden: snapshot.debian.net/ . Die darin vorhandenen Versionen und wo man die Pakete findet ist nachzulesen in snapshot.debian.net/archive/pool/x/xserver-xorg-video-savage/binary-i386/Packages.gz .
Benötigt wird hier (die zuletzt als funktionierend getestete Version): snapshot.debian.net/archive/2006/04/12/debian/pool/main/x/xserver-xorg-video-savage/xserver-xorg-video-savage_2.0.2.3-4_i386.deb
Und dann:
-
dpkg –force-conflicts -i xserver-xorg-video-savage_2.0.2.3-4_i386.deb
Nun kann es sein dass »glxinfo« trotzdem noch ausgibt: »direct rendering: No«. Auch tritt nach einem Neustart des Systems der folgende Fehler auf:
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(II) Module savage: vendor="X.Org Foundation"
-
compiled for 7.0.0, module version = 2.0.2
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Module class:
X.Org Video Driver
-
ABI class:
X.Org Video Driver, version
0.8
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(EE) module ABI major version (0) doesn‘t match the server’s version (1)
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(II) UnloadModule: "savage"
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(II) Unloading /usr/lib/xorg/modules/drivers/savage_drv.so
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(EE) Failed to load module "savage" (module requirement mismatch, 0)
dpkg konnte dies nicht feststellen weil bei Paket-Deaktualisierung keine Abhängigkeitsprüfung durchgeführt wird. Also wieder rückgängig, entweder auf 2.1.1-4 mit synaptic oder:
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dpkg –force-conflicts -i xserver-xorg-video-savage_2.1.1-4_i386.deb
Alternativ könnte man auch einen X-Server installieren dessen ABI Version passt.
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April 29th, 2008 by matthias
Man installiere das Paket tpb - es steuert die Thinkpad-Spezialfunktionen über die Thinkpad-Sondertasten und stellt dazu auch ein ODC zur Verfügung. Mit »dpkg-reconfigure tpb« kann man einstellen dass tpb beim Start von X mitgestartet werden soll. Außerdem gibt es das Tool »tpctl« mit dem man die Thinkpad-Spezialfunktionen per Kommandozeile aufrufen kann, und das Tool »ntpctl« mit dem man die Thinkpad-Süezialfunktionen über ein Ncurses-Interface bedienen kann.
Diese Tools arbeiten nur (bei tpb daran zu erkennen dass das OSD funktioniert) wenn das entsprechende Kernelmodul aus dem Paket »thinkpad-modules-« installiert ist. Dieses stellt das benötigte Device /dev/misc/nvram zur Verfügung. Dieses Paket ist nicht direkt in den Paketquellen enthalten, dafür aber »thinkpad-source« aus dem man es kompilieren kann.Um das Paket »thinkpad-modules-« selbst zu erstellen verwendet man »make-kpkg«. Eine Anleitung dazu findet sich in /usr/share/doc/thinkpad-source/README.Debian.gz .Allerdings: man installiere die Kernel-Header passend zum laufenden Kernel und führe die Anleitung dort aus, also etwa in /usr/src/linux-headers-2.6.15-1-686 . Denn das Spurce-Paket z.B. zu Kernel 2.6.15 ist architekturunabhängig, weshalb die Version dafür nicht korrekt konfiguriert ist und man beim Kompilieren mit make-kpkg dann eine Fehlermeldung erhält wie Die Installation ist gelungen wenn sich tpd aus der Konsole starten lässt ohne eine Fehlermeldung wie »/dev/misc/nvram: no such device«.
Installationsverfahren:
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cd linux-headers-2.6.15-1-686/
-
make-kpkg modules-image
-
dpkg -i thinkpad-modules-2.6.15-1-686_5.9-1+2.6.15-1-686-10.00.Custom_i386.deb
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update-modules
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/etc/init.d/tpctl restart
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lsmod
-
cd /lib/modules/2.6.15-1-686/
-
find . -iname \*tp\*
-
modprobe thinkpad
Das Problem bei diesem Vorgehen ist: »modprobe thinkpad« führt dann zur Fehlermeldung »FATAL: Error inserting thinkpad (/lib/modules/2.6.15-1-686/thinkpad/thinkpad.ko): Invalid module format«. Dazu geführt haben könnte die folgende Warnung bei »make-kpkg modules-image«: »dpkg-architecture: warning: Unknown gcc system type i486-linux-gnu, falling back to default (native compilation) dpkg-architecture: warning: Specified GNU system type i386-linux does not match gcc system type i486-linux-gnu.«.
Eine Lösung findet sich unter lists.debian.org/debian-laptop/2005/10/msg00143.html : Der Compiler mit dem der Kernel kompiliert wurde muss derselbe sein wie der mit dem das Modul kompiliert wird. Tatsächlich: »modinfo thinkpad« ergab »vermagic: 2.6.15-1-686 686 gcc-3.3«,
»modinfo snd« (ein beliebiges mit dem Kernel zusammen kompiliertes Modul) ergab »vermagic: 2.6.15-1-686 686 gcc-4.0«.
Man muss also erreichen dass »gcc –version« Version 4.0 ausgibt statt Version 3.3 we bisher. Das geschieht indem man das Dependency-Package gcc aktualisiert. Es stellt den jeweils aktuellen GNU C-Compiler zur Verfügung.
Danach funktioniert »modprobe thinkpad« problemlos. Nun noch »modprobe nvram« ausführen (was /dev/nvram zur Verfügung stellt) und dann tpb starten bzw. so konfigurieren dass tpb beim Start von X gestartet wird. Siehe mailman.linux-thinkpad.org/pipermail/linux-thinkpad/2005-May/026585.html .
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April 29th, 2008 by matthias
Das Problem trat mit dem Linux-Kernel 2.6.15-1-686 auf. Es besteht sowohl bei Netz- als auch bei Akkubetrieb, sowohl bei eingesteckter als auch bei entfernter PCMCIA WLAN-Karte, sowohl bei laufendem als auch bei nicht laufendem X-Server. Das Problem bestand nicht mehr als der Linux-Kernel 2.6.11-1-686 gebootet wurde.
Mit dem Kernel 2.6.11-1-686 funktionierte jedoch der X-Server nicht mehr: er meldete für /dev/psaux und /dev/input/mice jeweils »No such device« obwohl dieselbe Konfigurationsdatei unter Kernel 2.6.15-1-686 problemlos funktionierte. Es könnte an »udev« liegen, dem neuen Management-System für Hotplugging-Geräte. Dieses wird bei Kernel 2.6.15-1-686 korrekt gestartet und bei Kernel 2.6.11-1-686 nicht, es wird eine Fehlermeldung ausgegeben; vor den Paketupdates wurde es jedoch dort gar nicht verwendet, also nicht versucht zu starten. Der Umbau auf udev scheint nicht abwärtskompatibel zu 2.6.11-1-686 zu sein, daher das Problem mit den Eingabegeräten. Diese Vermutung ist korrekt, denn in der Paketbeschreibung von udev steht:
»udev is a daemon which dynamically creates and removes device nodes from /dev/, handles hotplug events and loads drivers at boot time. It replaces the hotplug package and requires a kernel not older than 2.6.12.«
Eine Umstellung auf ACPI bei Kernel 2.6.15-1-686 half zumindest nichts - dann funktionierte nichtmal mehr die Standby-Funktion (Fn + F3).
Die Lösung: man prüfe ob das APM-Modul geladen ist: Kommando »apm« eingeben. Es war nicht geladen. Also lade man es: »modprobe apm« um es sofort zu laden und eine Zeile »apm« in /etc/modules um es bedienen kann.
Diese Tools arbeiten nur (bei tpb bedeutet das: mit OSD) wenn das entsprechende Kernelmodul aus dem Paket »thinkpad-modules-« installiert ist. Dieses stellt das benötigte Device /dev/misc/nvram zur Verfügung. beim nächsten Booten zu laden. Außerdem prüfen ob apmd eingeschaltet und acpid ausgeschaltet ist: »rcconf«. Die Option »acpi=off apm=on« die noch bei Kernel 2.6.11 den gewünschten Effekt hatte ist bei Kernel 2.6.15 also fehlerhaft.
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April 29th, 2008 by matthias
Symptome:
- Notebook IBM T23
- unveränderter Linux-Kernel 2.6.10-1-686 aus den Debian GNU/Linux Paketquellen, gestartet mit den Optionen »apm=on acpi=off«.
- zusätzlich wurde cpudyn installiert und cpufreq deinstalliert
- Suspend-to-RAM und Suspend-to-Disk funktionieren, solange das X Window System mit KDE nicht gestartet ist
- sobald das X Window System mit KDE gestartet ist, funktioniert der Resume-Prozess aus den beiden Suspend-Zuständen nicht mehr erfolgreich; dabei ist es egal, ob man sich unter X oder auf einer Konsole befand, als man die Suspend-Funktion aufgerufen hat
- dieses Problem hat nichts mit Akku-Betrieb oder nicht oder mit eingesteckter oder nicht eingesteckter, konfigurierter oder nicht konfigurierter PCMCIA-Netzwerkkarte zu tun, denn es tritt unabhängig von diesen Konfigurationen auf.
- mit dem Linux-Kernel 2.4.26-1-686 gab es diese Probleme nicht, Suspend-Resume-Zyklen waren stets erfolgreich
- mit dem Linux-Kernel 2.6.9-1-686 waren überhaupt keine Suspend-Funktionen aufrufbar: die Tastenkombinationen für Standby, Suspend-to-RAM und Suspend-To-Disk sind ohne Wirkung.
Das Problem löste sich durch ein Update verschiedener Debian-Pakete rund um das X Window System, darunter der eigentliche X Server. Bei den Paketen nach 2005-01-24 tritt das Problem nicht mehr auf.
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