Wie konfiguriere ich einen Internet-Zugang unter Verwendung eines Gateway, z.B. bei DSL in einem lokalen Netzwerk?

April 7th, 2008 by matthias

Eigene IP-Adresse ändern:

  1. ifconfig eth0 192.168.1.7 up;

Gateway-Rechner im lokalen Netz:
alternativ den Inhalt von /etc/route.conf machen zu default 192.168.1.99

  1. route add default gw 192.168.1.99;

Internet-Nameserver in /etc/resolv.conf unter domain ansorg als erste anfügen:

  1. nameserver 217.5.115.7
  2. nameserver 191.25.2.129

Keine Leerzeichen am Zeilenanfang!
Um Internet in einem Browser verwenden zu können, darf kein wwwoffle als Proxy verwendet werden, da die gleichzeitige Verwendung von wwwoffle und einem default gateway so nicht möglich ist. Bei Problemen ggf. Neustart: es liegt an der Erkennung / Benutzung des Netzwerkes im eigenen System! Eigentlich sollten alle diese Einstellungen automatisch mit YaST1 oder YaST2 eingetragen werden, bei YaST1 z.B. kann der Gateway und die eigene IP-Adresse im Abschnitt »Administration des Systems | Netzwerk konfigurieren | Netzwerk Grundkonfiguration | IP einstellen (F6)« eingestellt werden. Aus irgendeinem Grund werden diese Änderungen durch SuSEconfig jedoch nicht übertragen, so dass ein Aufruf von »ifconfig« immer noch die alten Einstellungen zeigt.

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Wie behebe ich, dass konqueror nicht mehr startet?

April 7th, 2008 by matthias

Symptome: unter der X-Session eines Benutzers wird auf stderr ausgegeben »matthias03: kernel: Out of Memory: killed process (konqueror)«, auf stdout nur: »Getötet«. Unter einem anderen Benutzer startet konqueror möglicherweise einwandfrei. Daran erkennt man, dass das Problem an einer Konfigurationsdiskrepanz liegt. Eine Reinstallation von KDE2 schafft keine Abhilfe, da die Konfigurationsdateien in den Home-Directories dadurch nicht geändert werden.
Zur Behebung muss man einfach ~/.kde2/share/apps/konqueror/konq_history löschen. Wenn diese Datei fehlerhaft oder zu groß ist (im vorliegenden Fall über 7MB), braucht konqueror bei ihrem Einlesen tatsächlich mehr als den zur Verfügung stehenden Speicher. Vorsicht: aus irgendeinem Grund wird diese Datei in derselben Größe nocht automatisch neu erzeugt.

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Woran liegt es, dass meine Änderungen in der Konfiguration von Programmen nicht gespeichert werden und außerdem immer die Standardwerte gelesen werden?

April 7th, 2008 by matthias

Es wurde einmal diese Anwendung unter dem Benutzer root (z.B. in einem xterm nach xhost +;, wobei das aktuelle Verzeichnis jedoch das des sonst verwendeten Benutzers ist) aufgerufen und deren Konfiguration verändert. Dabei wird nämlich nicht /home/root/.kde2/share/config/rc verwendet, sondern die des Benutzers, in dessen Home-Verzeichnis die Anwendung gestartet wurde (oder der X gestartet hat?), der Eigentümer dieser Datei wird aber root:root. Da die Rechte -rw—— sind, fällt die Anwendung nun auf Standardwerte zurück, wenn sie wieder unter dem normalen Benutzer gestartet wird, und es sind keine Änderungen der Konfiguration mehr möglich. Das wird jedoch in keiner Fehlermeldung ausgegeben (Programmfehler).

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Wie richte ich den apache-Webserver so ein, um selbst entwickelte Webseiten testen zu können?

April 6th, 2008 by matthias

Um zum ansprechen der verschiedenen in Entwicklung befindlichen Internetseiten nicht einen eigenen Nameserver und Name-Caching (bei Internet-Zugang) einrichten zu müssen, verwende man folgendes Verfahren, bei der jeder selbst entwickelten Seite ein Port zugewiesen wird:

  • für jeden zu nutzenden Port eine Listen-Direktive in /etc/httpd/httpd.conf:
    1.  
    2. Listen 80 #Standard, aber jetzt nötig, damit die Testseite noch funktioniert
    3. Listen 81
    4. Listen 82
  • für jede zu erstellende Seite einen NameVirtualHost (obwohl eigentlich unsinnig, da die Hosts ja nicht über Namen angesprochen werden, sondern die NameVirtualHosts direkt)
    1. NameVirtualHost 127.00.1:81
    2. NameVirtualHost 127.00.1:82
  • für jede zu erstellende Seite einen VirtualHost Eintrag, z.B.:
    1. <VirtualHost 127.0.0.1:82>
    2.   ServerName www.project.de
    3.   DocumentRoot "/home/USER/FOLDER/project.de"
    4.   Options All +Includes
    5.   <Directory "/home/USER/FOLDER/project.de">
    6.     Options +Includes MultiViews +Indexes +FollowSymLinks
    7.     <Files  
    8.         /home/USER/FOLDER/project.de/index.shtml>
    9.         Options +Includes +MultiViews
    10.     </Files>
    11.     </Directory>
    12.     <Location />
    13.         Options All +Includes
    14.     </Location>
    15.     ScriptAlias /cgi-bin "/home/USER/FOLDER/project.de/cgi-bin"
    16.     <Directory "/home/USER/FOLDER/project.de/cgi-bin">
    17.        Options None
    18.        SetHandler cgi-script
    19.     </Directory>
    20.     <Location /cgi-bin>
    21.        Options +ExecCGI -Includes
    22.        SetHandler cgi-script
    23.      </Location>
    24. </VirtualHost>
  • nach einen Restart von Apache (/etc/init.d/apache restart) sind die Seiten nun ansprechbar unter: http://localhost:82/ (mit der jeweils zugehörigen Portnummer). Wenn SSI verwendet wird, so muss index.shtml explizit angegeben werden, weil SSI in index.html bei bisheriger Konfiguration nicht funktioniert.
  • In konqueror kann man sich Kurzadressen für diese Adresse mit Port anlegen und diese dann auch im minicli (ALT+F2) eingeben.

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Acrobat Reader 4.0 druckt alle Seiten nach unten verschoben aus, so dass der letzte Teil der Seite nicht mehr aufs Papier kommt. Wie kann ich das Beheben?

April 6th, 2008 by matthias

Man verwende die Option »File | Print | Fit to Page«.

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Wo sind die Dokumentationen der Perl-Module?

April 6th, 2008 by matthias

Man verwende perldoc . Die Namen der installierten Perl-Module kann man unter perdoc perllocal erfahren.

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Woran liegt es, dass ich mit xmms (trotz aktivierter CD-Plugins) und mit kscd keine Audio-CDs abspielen kann?

April 6th, 2008 by matthias

Die Zugriffsrechte auf /dev/cdrom bzw. auf dessen Verweisziel (z.B. /dev/hdc) schließen Lesezugriff durch diesen Benutzer aus. Entsprechend ändern!

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Wie kann ich die Tastenkürzeln von LyX anpassen?

April 6th, 2008 by matthias

Die persönliche LyX-Konfigurationsdatei ist ~/.lyx/lyxrc, nicht ~/.lyxrc, wie von SuSE irrtümlich vorinstalliert. Letztere Datei sollte gelöscht werden, um zukünftige Verwirrung zu vermeiden, warum LyX die eingestellte Konfiguration nicht verwendet.
Eine ggf. vorhandene ~/.lyx/lyxrc sichern:

  1. mv ~/.lyx/lyxrc ~/.lyx/lyxrc.orig

Dann die Beispieldatei aus dem systemweiten LyX-Directory als eigene .lyxrc verwenden:

  1. cp /usr/share/lyx/lyxrc.example ~/.lyx/lyxrc

Da definierte Keybindings anscheinend nicht nachträglich entfernt, sondern nur mit neuen überschrieben werden können (es gibt auch keine bindable function »void«, »none« o.ä.), muss eine eigene bind-Datei angelegt werden, statt \bind-Befehlen in lyxrc zum Überschreiben verwenden zu können:

  1. cp /usr/share/lyx/bind/cua.bind ~/lyx/bind/cua_new.bind;

Danach in der Datei ~/lyx/lyxrc einfügen unter #BIND-SECTION:

  1. \bind_file cua_new

Und nun die Keybindings in der persönlichen cua_new.bind-Datei anpassen:
Folgende Funktionen sollten auskommentiert werden, um nicht die eigene Arbeit durch versehentlichen Aufruf von LaTeX zu unterbrechen:

  1. #\bind "C-d" "buffer-view-dvi"
  2. #\bind "C-t" "bufer-view-ps"

Die Tastenkombination zu drop-layouts-choice ist im Handbuch fälschlich dokumentiert mit »Alt+p c« und im Minibuffer falsch dokumentiert mit. Also ändern:

  1. \bind "M-p space" "drop-layouts-choice"

Weitere sinnvolle Tastenkombinationen, die entgegen der Dokumentation im Referenz-Handbuch nicht mit Standardwerten vordefiniert sind:
Index-Eintrag einfügen:

  1. \bind "M-i i" "index-insert"

Index-Eintrag des letzten Wortes einfügen, im Referenzhandbuch nicht dokumentiert:

  1. \bind "M-i w" "index-insert-last"

Marke einfügen:

  1. \bind "M-i l" "label-insert"

Querverweis einfügen; im LyX-Referenz-Handbuch wird die Funktion unter der Section »Bindable Functions« fälschlicherweise ref-insert genannt.

  1. \bind "M-i r" "reference-insert"
  2. \bind "M-i e" "buffer-float-insert figure" # ‘e’ for eps figure
  3. \bind "M-i c" "citation-insert"
  4. \bind "M-i f" "footnote-insert"
  5. \bind "M-i g" "figure-insert"
  6. \bind "M-i a" "appendix"
  7. \bind "M-i n" "note-insert"

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Wie kann ich das Notebook »ruhigstellen«, d.h. möglichst alle Pieptöne abstellen, um andere Personen durch die Arbeit mit dem Notebook nicht zu stören?

April 6th, 2008 by matthias

Der Piepston nach Erkennen und der nach erfolgreicher Konfiguration der PCMCIA-Karten kann durch den Quiet-Mode des cardmgr (”cardmgr -q”, siehe man cardmgr) verhindert werden. Dazu ersetzt man in /etc/init.d/pcmcia die Zeile “startproc /sbin/cardmgr” (CASE-Konstrukt, Fall “start”) durch die Zeile “startproc /sbin/cardmgr -q”.
Zum Ausschalten des zweifachen Doppelpieptones des usbmgr beim Booten editiert bei SuSE 7.2 man die Datei /etc/init.d/usbmgr (zu den Optionen siehe /sbin/usbmgr –help). Im CASE-Konstrukt schreibt man dazu im Fall start:

  1. if [ "$RUNLEVEL" = "S" ] ; then
  2.      # war vorher MY_OPTS=" -p "
  3.      MY_OPTS=" -bp "
  4.      # muss ergänzt werden
  5. else MY_OPTS=" -b "
  6. fi

Während des Arbeitens kann jede Soundausgabe außer den Konsole-Pieptönen durch die Tastenkombination Fn+F2 deaktiviert werden (kurzer Piepton: wurde deaktiviert; langer Piepton: wurde aktiviert).

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Wie ändere ich mein K-Menü?

April 6th, 2008 by matthias

Folgendes als normaler Benutzer (außer root) durchführen.
Man verwende kmenuedit (gestartet unter dem eigenen Benutzernamen), um die Änderungen am eigenen K-Menü durchzuführen. Diese Änderungen werden aufgrund eines Fehlers in kmenuedit erst nach einem anschließenden Start von kmenuedit in einem xterm als Benutzer root und dann einem Neustart von X wirksam. Änderungen, die mit kmenuedit als root gemacht werden (in der eigenen X-Session), werden nicht ins eigene K-Menü aufgenommen, da die entsprechenden applnk-Dateien nur für root lesbar sind; ggf. muss man also einfach die Zugriffsrechte ändern. Dies gilt komischerweise nur für Verzeichnisse (und in ihnen enthaltene applnk-Dateien), nicht aber für einzelne applnk-Dateien; diese werden stets ins eigene K-Menü übernommen.
Der Eintrag von Programmen mit Optionen ist möglich. Es sind keine Anführungszeichen etc., aber eine exakte Schreibung nötig. Da kmenuedit Probleme mit dem Abspeichern kopierter und dann veränderter Menüeinträge hat (sie erscheinen nur einmal), sollte man die entsprechenden Dateien in ~/.kde2/share/applnk/ selbst per Hand kopieren.
Wenn unter einem nicht-root-Benutzer xhost + und dann als root in xterm kmenuedit aufgerufen wird, so kann aus dem K-Menü des Benutzers kein Programm mehr gestartet werden, auch nicht nach Beenden von kmenuedit; ein Neustart von X ist nötig. Außerdem verwendet kmenuedit stets das K-Menü des Benutzers, der X gestartet hat, nicht etwa das K-Menü des Benutzers, der kmenuedit gestartet hat oder das K-Menü des Benutzers, in dessen Home-Verzeichnis kmenuedit aufgerufen wurde.
Es ist aufgrund der langwierigen Prozedur, das K-Menü zu ändern, sehr zu empfehlen, vorher auszuprobieren, ob die erstellten *.desktop Dateien auch das Gewünschte leisten. Dies ist ganz einfach möglich, indem man in konqueror auf das entsprechende Icon klickt, worauf der entsprechende Befehl ausgeführt wird. Durch »Rechtsklick | Öffnen mit …« ist außerdem aus konqueror heraus auch eine effiziente Berarbeitung des Textes der *.desktop Dateien möglich.

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