Dateien lassen sich mit vmplayer in eine virtuelle Maschine kopieren durch Drag & Drop von KDE aus, andersherum ist das jedoch so nicht möglich. Wie kann das behoben werden?

May 8th, 2008 by matthias

Vermutung: es liegt am folgenden Fehler bei »/etc/init.d/vmware-player start«: »Bridged networking on /dev/vmnet0 failed« (dies ist der einzige Fehler dabei). Wenn man versucht, bridged networking in vmplayer einzuschalten (Rechtsklick auf Ethernet-Device-Button im Player), so erhält man folgende Fehlermeldung: »The network bridge on device /dev/vmnet0 is not running. The virtual machine will not be able to communicate with the host or with other machines on your network. Failed to connect virtual device Ethernet0.«

Vermutung: es ist nicht das richtige Kernel-Modul für eine network bridge vorhanden.

  1. dpkg-query -L vmware-player-kernel-modules-2.6.22-14
  2. dpkg-query -L vmware-player-kernel-modules

zeigen dass folgende relevanten Dateien installiert sind:

/lib/modules/2.6.22-14-generic/vmware-player/vmmon.ko
/lib/modules/2.6.22-14-generic/vmware-player/vmnet.ko
Diese Module sind auch geladen:
~# lsmod | grep vm
  vmmon                  945260  6
  vmnet                  44596  18

Also ist es »nur« ein Konfigurationsproblem.

In der virtuellen Maschine kann nicht auf das Internet zugegriffen werden weil bridged networking nicht funktioniert.

Wenn bridged networking funktioniert sollte »ps ax | grep bridged« etwas enthalten wie:

3175 ?        S      0:00 /usr/bin/vmnet-bridge -d /var/run/vmnet-bridge-0.pid /dev/vmnet0 eth0

(nach communities.vmware.com/thread/113990 ). Das ist hier nicht der Fall. Aber wenn man versucht diesen Befehl manuell zu starten erhält man wenigstens den Grund warum bridged networking nicht funktioniert:

/usr/bin/vmnet-bridge -d /var/run/vmnet-bridge-0.pid /dev/vmnet0 ath0
ath0: Not a valid Ethernet interface

ath0 nämlich ist ein WLAN-Gerät. Also konfiguriere man eth0 (statisch) und startet:

/usr/bin/vmnet-bridge -d /var/run/vmnet-bridge-0.pid /dev/vmnet0 eth0

Nun kann man »bridged networking« in vmplayer verwenden. Man erreicht jedoch niemanden. Auch nach einem Neustart von vmplayer (und dabei Neustart von /etc/init.d/vmware-player) bleibt das so.

Nach www.barmala.com/?page_id=381 muss eigtl. nur eine Variante des Networking funktionieren. Das müsste hier NAT sein, denn mit eth0 ist das Internet nicht erreichbar. Also sollte man sich lieber bemühen, NAT zu konfigurieren. Momentan für NAT verwendeten Netzwerk: 172.16.97.0/255.255.255.0.

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Wie installiere ich vmware-player 2.0.2 unter Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon)?

May 8th, 2008 by matthias

  1. Die folgenden Dateien herunterladen:
    ppa.launchpad.net/cschieli/ubuntu/pool/multiverse/v/vmware-player/vmware-player-kernel-modules-2.6.22-14_2.0.2-1~ppa5_i386.deb
    ppa.launchpad.net/cschieli/ubuntu/pool/multiverse/v/vmware-player/vmware-player-kernel-modules_2.0.2-1~ppa5_i386.deb
    ppa.launchpad.net/cschieli/ubuntu/pool/multiverse/v/vmware-player/vmware-player_2.0.2-1~ppa5_i386.deb

    Diskussion: nach forum.ubuntuusers.de/topic/123117/ sollte es reichen, in /etc/apt/sources.list einzufügen:

    Leider funktioniert dieses Repository nicht korrekt, aber man kann die benötigten Dateien selbst herunterladen aus dem Repository von ppa.launchpad.net/cschieli/ubuntu/pool/multiverse/v/vmware-player/ .

  2. Die drei heruntergeladenen Pakete installieren mit dpkg -i (vom kleinsten zum größten …).
  3. Nach Installation (inkl. Konfiguration des Pakets vmware-player) tritt beim Starten von vmplayer folgender Fehler auf: »VMware Player is installed, but it has not been (correctly) configured for the running kernel. To (re-)configure it, invoke the following command: /usr/bin/vmware-config.pl.« Das Paket ist jedoch korrekt konfiguriert, und erneute Konfiguration (»dpkg-reconfigure vmware-player«) behebt den Fehler nicht. Derselbe Fehler tritt auf wenn man VMware Player als offizielles RPM-Paket herunterlädt (Version 2.0.2, Build 59825) und mit alien in ein Debian-Paket umwandelt. Lösung:
    1. rm /etc/vmware/not_configured

    Diskussion: www.thejackol.com/2007/05/24/run-an-existing-windows-installation-on-ubuntu/ Diese Datei wird offensichtlich immer erzeugt wenn ein /etc/init.d/vmware start fehlschlägt.

  4. Es kann (später) auch ein ähnlicher Fehler auftreten bei Verwendung von apt-get oder synaptic o.ä. zur Installation neuer Pakete. Dieser führt jeweils zur automatischen Neukonfiguration. Die komplette Ausgabe ist dabei:
      Richte vmware-player ein (1:2.0.2-1~ppa5) ...
      Now configuring VMware Player.  (This may take some time...)
      Configuring a bridged network for vmnet0.
    
      Configuring a NAT network for vmnet8.
    
      Probing for an unused private subnet (this can take some time)...
    
      The subnet 172.16.201.0/255.255.255.0 appears to be unused.
    
      The file /etc/vmware/vmnet8/dhcpd/dhcpd.conf that this program was about to
      install already exists.  Overwrite? [yes]
    
      The file /etc/vmware/vmnet8/dhcpd/dhcpd.leases that this program was about to
      install already exists.  Overwrite? [yes]
    
      The file /etc/vmware/vmnet8/dhcpd/dhcpd.leases~ that this program was about to
      install already exists.  Overwrite? [yes]
    
      The file /etc/vmware/vmnet8/nat/nat.conf that this program was about to install
      already exists.  Overwrite? [yes]
    
      Configuring a host-only network for vmnet1.
    
      Probing for an unused private subnet (this can take some time)...
    
      The subnet 172.16.74.0/255.255.255.0 appears to be unused.
    
      The file /etc/vmware/vmnet1/dhcpd/dhcpd.conf that this program was about to
      install already exists.  Overwrite? [yes]
    
      The file /etc/vmware/vmnet1/dhcpd/dhcpd.leases that this program was about to
      install already exists.  Overwrite? [yes]
    
      The file /etc/vmware/vmnet1/dhcpd/dhcpd.leases~ that this program was about to
      install already exists.  Overwrite? [yes]
    
      Starting VMware services:
         Virtual machine monitor                                             done
         Virtual ethernet                                                    done
         Bridged networking on /dev/vmnet0                                  failed
         Host network detection                                              done
         Host-only networking on /dev/vmnet1 (background)                    done
         DHCP server on /dev/vmnet1                                          done
         Host-only networking on /dev/vmnet8 (background)                    done
         DHCP server on /dev/vmnet8                                          done
         NAT service on /dev/vmnet8                                         failed
      invoke-rc.d: initscript vmware-player, action "start" failed.
      dpkg: Fehler beim Bearbeiten von vmware-player (--configure):
       Unterprozess post-installation script gab den Fehlerwert 1 zurück

    Offensichtlich hat vmware-player noch nicht den Zustand »korrekt konfiguriert«. Das Problem tritt auch mit einer ganz »frischen« Konfiguration von vmware-player auf:

    1. mv /etc/vmware /etc/vmware.old;
    2. mkdir /etc/vmware;
    3. touch /etc/vmware/locations;
    4. dpkg –configure vmware-player

    Mit /usr/bin/vmware-config.pl (in der Fehlermeldung angegeben zum Rekonfiguriern von vmware-player) ist vermutlich /usr/bin/vmware-config-network.pl gemeint, denn etwas anderes gibt es nicht. Führt man es einmal direkt aus so schlägt danach bei »/etc/init.d/vmware start« nur noch »Virtual ethernet« fehl (später aber mit der gleichen Konfiguration fast alles …).

    Interessanterweise unterscheiden sich /etc/init.d/vmware und /etc/init.d/vmware-player kaum, nur dass bei letzterem einiges auskommentiert wurde.

    »dpkg –control vmware-player_2.0.2-1~ppa5_i386.deb« extrahiert u.a. das postinst-Script, d.h. das Script das bei »dpkg –configure« ausgeführt wird. Dieses postinst-Script führt lediglich aus:

    1. echo "Now configuring $PRODUCT.  (This may take some time…) "
    2. cp -f /usr/lib/vmware-player/share/locations.dist /etc/vmware/locations
    3. /usr/bin/vmware-config-network.pl

    Lösung: man suche in /var/lib/dpkg/status die folgenden Zeilen:

    Package: vmware-player
    Status: install ok half-configured

    und ändere sie in:

    Package: vmware-player
    Status: install ok installed

    Das macht natürlich nur Sinn wenn man funktionierende Konfigurationsdateien in /etc/vmware/ hat.

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Wie kann ich den VMware Player für den Dateiaustausch mit Linux einrichten?

May 7th, 2008 by matthias

Aus Sicherheitsgründen ist zu empfehlen, nur dne unidirktionalen Zugriff von Linux auf das Windows Dateisystem einzurichten (so können Viren auf der virtuellen Maschine keinen Schaden unter Linux anrichten). Also gebe man den Ordner »Eigene Dateien« auf der virtuellen Maschine mit Passwort frei (außer die virtuelle Maschine ist ohnehin nur im host-only Network erreichbar, dann ohne Passwort). Und dann verwende smbmount zum Einbinden in das Linux-Dateisystem.

Wenn die virtuelle Maschine nicht bei Eingabe von smb:/ in konqueror erscheint obwohl der Ordner
»Eigene Dateien« freigegeben wurde, kann das daran liegen dass Windows beim Start der virtuellen Maschine gemeldet hat: »Systemfehler: ein gleicher Name ist bereits im Netzwerk vorhanden«. Versucht man über
»Systemsteuerung :: System« den Rechner umzubenennen so tritt ein solcher Fehler jedoch bei jedem Namen auf den man wählt: »Der folgende Fehler trat bei der Überprüfung des Namens “MATTHIAS-VM” auf: Ein gleicher Name ist bereits im Netzwerk vorhanden«.

In diesem Fall starte man einfach die virtuelle Maschine neu und warte wenn nötig eine Zeit.

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Wie installiere ich das Paket vmware-player_1.0.2-2.deb in Ubuntu 7.04 beta1 (Feisty)?

May 7th, 2008 by matthias

Problem: während dpkg das Paket konfiguriert beschwert sich das Paket zuerst einmal wenn einige Konfigurationsdateien schon existieren und fragt ob sie überschrieben werden sollen. Das betrifft:

/etc/vmware/vmnet8/dhcpd/dhcpd.conf
/etc/vmware/vmnet8/dhcpd/dhcpd.leases
/etc/vmware/vmnet8/dhcpd/dhcpd.leases~
/etc/vmware/vmnet8/nat/nat.conf
/etc/vmware/vmnet1/dhcpd/dhcpd.conf
/etc/vmware/vmnet1/dhcpd/dhcpd.leases
/etc/vmware/vmnet1/dhcpd/dhcpd.leases~

Im Anschluss an die automatische Konfiguration wird versucht, die VMware services zu starten, jedoch mit folgendem Ergebnis:

Starting VMware services:
   Virtual machine monitor                                             done
   Virtual ethernet                                                    done
   Bridged networking on /dev/vmnet0                                  failed
   Host-only networking on /dev/vmnet1 (background)                    done
   Host-only networking on /dev/vmnet8 (background)                    done
   NAT service on /dev/vmnet8                                         failed
invoke-rc.d: initscript vmware-player, action "start" failed.
dpkg: Fehler beim Bearbeiten von vmware-player (--configure):
 Unterprozess post-installation script gab den Fehlerwert 1 zurück

Der fehlerhafte Vorgang kann außerhalb der Installation mit apt-get auch manuell ausgeführt werden durch erneuten Aufruf von:

  1. dpkg –configure vmware-player

Dieser Befehl wiederum führt zur Konfiguration der virtuellen Netzwerkschnittstellen wohl aus:

  1. /usr/bin/vmware-config-network.pl

Führt man diesen Befehl (vmware-config-network.pl) manuell aus so läuft danach »/etc/init.d/vmware-player start« fehlerlos durch. Mit der so erzeugten Konfiguration würde also auch »dpkg –configure vmware-player« gelingen, denn an »/etc/init.d/vmware-player start« scheiterte dieser Vorgang ja bisher.

Mit der von »dpkg –configure vmware-player« erzeugten Konfiguration jedoch scheitert danach auch der manuelle Aufruf von »/etc/init.d/vmware-player start«. Und das auch wenn man während des Konfigrationsprozesses stets angegeben hat dass die betreffenden Konfigurationsdateien nicht überschrieben werden sollen.

Lösung: Die beiden Fehler beim Starten der VMware Services treten nur auf wenn
»/etc/init.d/vmware-player start« ohne vorherigen »/etc/init.d/vmware-player stop« ausgeführt wird. Also führe man »/etc/init.d/vmware-player stop« vor »dpkg –configure vmware-player« aus. Konfiguriert man über synaptic so kann es sein dass trotzdem noch die bekannte Fehlermeldung »dpkg: Fehler beim Bearbeiten von vmware-player (–configure): Unterprozess post-installation script gab den Fehlerwert
1 zurück« auftritt, vmware-player ist aber korrekt konfiguriert.

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Wie kann ich es beheben wenn vmplayer »hängen bleibt« weil »zu viele« Teile des von vmplayer benutzten Arbeitsspeichers in den Swap-Bereich ausgelagert waren?

May 4th, 2008 by matthias

Eventuell hilft ein (physischer) Suspend-to-RAM/Resume-Zyklus und dann ein paar Aktionen mit der Maus im vmplayer-Fenster.

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Wie kann ich 802.1x basierte Authentifizierung unter Windows 2000 verwenden, wenn dieses als Gast-Betriebssystem unter VMware unter Linux läuft?

May 1st, 2008 by matthias

Um 802.1x basierte Authentifizierung unter Windows 2000 zu nutzen braucht man generell einen Patch: support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;313664 . Eventuell eine Alternative: der
»secureW2 Client« von www.alfa-ariss.com/ (Freeware) für Windows 2000, beherrscht aber nur EAP-TTLS.

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Woran kann es liegen wenn Windows (hier: Windows 2000 Professional) innerhalb von vmplayer sporadisch und abstürzt?

May 1st, 2008 by matthias

Wenn das Host-System zu wenig RAM hat (hier: 768 MB) und gerade intensives Swapping stattfindet kann es sein dass Windows den Eindruck erhält es sei überlastet bzw. es finde Thrashing statt (Timeouts o.ä.?) und sich dann selbst neu startet. Man sollte deshalb unnötige große Programme schließen bevor (!) man vmplayer startet, und das System mit genügend RAM ausrüsten (mind. 1 GB).

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Wie kann ich die vmware-Tools kostenfrei installieren?

May 1st, 2008 by matthias

Dies ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht zulässig mit Evaluations- oder Beta-Versionen von VMWare Workstation: Beta-Versionen dürfen nicht für Produktionszwecke eingesetzt werden und auch Evaluations-Versionen nur dazu, die Eignung der Software zu überprüfen um dann ggf. die bezahlte Version der Software einzusetzen.

Frei ist jedoch VMWare Server, und auch darin sind die VMWare Tools enthalten: man entpacke die .tar-gz-Datei und verwende darunter die ISO-Images in vmware-server-distrib/lib/isoimages/ . Z.B. dient windows.iso zur Installation der VMware-Tools unter einem Windows Guest OS. Man muss dieses ISO-Image über die .vmx-Datei temporär als CD-ROM-Medium einbinden und führt dann setup.exe auf diesem Medium aus. Die VMWare Tools bringen z.B. eine deutliche Beschleunigung der Grafik, derart dass man auf einem Windows Guest OS tatsächlich völlig flüssig arbeiten kann.

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Ich habe versucht, Windows XP unter VMware zu installieren. Ich habe bei der Aufforderung während der Installation einen Product Key eingegeben, dieser wurde auch akzeptiert. Als ich unmittelbar nach der Installation versucht habe, Windows zu aktivieren, erhielt ich die Meldung »Unzulässiger Product Key« (»The Product Id you entered is not valid«). Wie kann ich Windows XP nun aktivieren?

May 1st, 2008 by matthias

Es scheint dass eine beabsichtigte Abhängigkeit zwischen Installationsmedium und Key (und vielleicht sogar auch noch Hardware) zu diesem Fehler führt, siehe z.B. www.mail-archive.com/unattended-info%40lists.sourceforge.net/msg00609.html . Man sollte also zuerst einmal versuchen mit dem Installationsmedium zu installieren zu dem der Key ursprünglich gehörte. Davon kann manchmal (wie imvorliegenden Fall) auch nicht installiert werden weil es Recovery-Medien sind die nur mit der orignalen Hardware verwendet werden können. Für Acer Notebooks z.B. kann man ausschließlich Recovery-Medien erhalten (Nachbesellung für 25 EUR möglich), und diese funktionieren auch nur mit Acer Hardware, also nicht unter vmware. Diese Hardware-Abhängigkeit des Product Keys ist beabsichtigt, telefonische Aktivierung mit diesem Key und einem anderen Installationsmedium ist ebenfalls nicht möglich. Ein Product Key zu dem nur hardwareabhängige Recovery-Medien existieren ist für andere Hardware völlig wertlos.

Außer man versucht folgendes: man installiert und aktiviert Windows mit der Recovery-CD auf der Hardware, für die diese CD gedacht ist, oder einer anderen Hardware des Herstellers. Dann macht man aus der fertig installierten Festplatte eine lauffähige virtuelle Maschine indem man die Festplatte mit dd ausliest und mit qemu in das Format von vmware konvertiert. Weil sich die Hardware der virtuellen Maschine deutlich von der realen Hardware unterscheidet kann eine erneute Aktivierung von Windows nötig sein: diese ist mit dem zur Recovery-CD gehörenden Product Key jetzt aber problemlos möglich. Abschließend sichert man die frisch installierte und aktivierte virtuelle Maschine auf DVD - zukünftige Aktivierungen werden so völlig unnötig. Solcherart virtuelle Maschinen sind eine Möglichkeit, sonst wertlose Recovery-Versionen von Windows wirtschaftlich zu verwerten, d.h. man könnte mit dem Verkauf fertig erstellter virtueller Maschinen Geld verdienen.

Für die Abhängigkeit zwischen Installationsmedium (außer Recovery-Medien) und Product Key gilt wohl: statt dem originalen Medium kann oft auch ein anderes Medium desselben OEM-Herstellers zusammen mit diesem Key verwendet werden, d.h. (fast) alle von einem Hersteller herausgegebenen Keys passen auf (fast) alle von einem Hersteller herausgegebenen Windows-Installationsmedien.

Es gibt Installationsmedien (wohl immer OEM-Medien) bei denen während des Installationsprozesses kein Product Key eingegeben werden muss, sondern nur zur Aktivierung. Neben dem Product Key gibt es die sog. »Product ID«, man findet sie unter »Arbeitsplatz -> Systemaufgaben -> Systeminformationen anzeigen -> Allgemein -> Registriert für«. Grundsätzlich kennzeichnet die Product ID ein Installationsmedium; von einem Medium oder Kopien desselben kann mehrfach mit derselben Product ID installiert werden; es besteht wohl eine Abhängigkeit zwischen den Daten auf dem Medium und einer bestimmten Menge damit verwendbarer Product IDs. Der Product Key dagegen kennzeichnet nicht das Medium, sondern eine mit diesem Medium ausgeführte Installation. Besitzt man bereits einen gültigen Key so kann man zusätzliche Keys kaufen unter: www.microsoft.com/products/info/editorial/22/promotions/wal/ .

Interessanterweise wirft Microsoft die Bezeichnungen »Product ID« und »Product Key« manchmal selbst durcheinander. Während der Installation von Windows 2000 wird man zur Eingabe der Product ID aufgefordert, es wird dazu aber ein Bild des »Certificate of Authenticity« mit dem Product Key gezeigt, und man muss tatsächlich den Product Key eingeben.

Die telefonische Aktivierung ist jedoch eine weitere Möglichkeit, um Windows aktivieren zu können wenn man einen Product Key besitzt aber kein passendes Installationsmedium dazu. Bei der telefonischen Aktivierung wird nämlich kein Product Key benötigt, diesen braucht man nur zum Nachweis der Lizenz bei Bedarf. Bei der telefonischen Aktivierung müssen gegenüber der Telefonie-Anwendung folgende Antworten gegeben werden:

  • Wurde diese Version von Windows im Einzelhandel oder zusammen mit einem Computer erworben? Man antworte »zusammen mit einem Computer« wenn das Medium das man zur Installation verwendet ein Recovery-Medium (d.h. ein Medium von einer OEM-Version von Windows) ist. Es ist in Deutschland legal, OEM-Versionen entbundlet zu verkaufen.
  • Wurde diese Version von Windows bereits einmal aktiviert? Man antworte »Ja« wenn man davon ausgeht oder weiß dass das Recovery-Medium bereits einmal verwendet wurde um Windows auf einem anderen Rechner zu installieren. Da man jedoch einen unbenutzten Product Key besitzt ist die Installation legal (bzw. in einer Grauzone: man besitzt eine Lizenz, das Kopieren von Medien ist strenggenommen aber nocht erlaubt).
  • Wurde die Hardware seit der letzten Aktivierung geändert? Man antworte »Ja«, denn der ganze Computer hat sich ja seit der letzten Aktivierung geändert wenn es sich z.B. um das Medium einer OEM-Version von Windows handelt das man auf dem Gebrauchtmarkt erstanden hat.

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Was ist geschickt um Arbeitsdateien redundanzfrei und sicher sowohl unter Linux als auch unter Windows XP (als virtuelle Maschine in vmplayer) zu verwenden?

April 30th, 2008 by matthias

Man lege einen Benutzer »vmware« an und füge ihn zu der Gruppe mit dem Namen des Linux-Benutzers hinzu (hier: matthias). Dieser Gruppe erlaubt man nun grundsätzlich nur lesen (und bei Verzeichnissen auch ausführen), jedoch bei ausgewählten Dateien und Verzeichnissen auch schreiben. Es wird so unnötig, Dateien im Ordner »Eigene Dateien« unter Windows abzulegen und man sollte das auch nicht tun (Redundanz, Rücksicht auf das Backup-System usw.). Achtung: Schreibrechte in einem Verzeichnis bedeuten dass man alle Dateien in diesem Verzeichnis löschen darf.

Es macht dagegen keinen Sinn, Dateien die unter Windows von Programmen an beliebiger fester Stelle gespeichert werden müssen mit Tricks automatisch im Linux-Dateisystem speichern zu lassen. Das geht, ist aber kompiziert und birgt Sicherheitsrisiken. Es handelt sich dabei ja um Dateien die von einzelnen Windows-Programmen verwaltet werden, man wird sie also unter Linux nicht gleichzeitig bearbeiten müssen. Für solche Fälle legt man ein Backup-Script an das, von einem Cron-Job gesteuert, diese Dateien aus dem Windows-Dateisystem herauskopiert und im Linux-Dateisystem in /home/[...] sichert. Von diesen Sicherungen sollte es jeweils mehrere Versionen geben.

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